Der Heimtrainer gehört zu den beliebtesten Fitnessgeräten. Dieses Cardio-Fitnessgerät ist ideal, wenn du abnehmen, deine Kondition verbessern oder rehabilitieren möchtest. Bei der Wahl eines Heimtrainers solltest du jedoch verschiedene Faktoren berücksichtigen. In diesem Blog erfährst du, worauf es ankommt.
Heimtrainer: Diese Muskeln trainierst du
Mit einem Heimtrainer trainierst du vor allem Beine, Gesäß und Waden. Den Widerstand bestimmst du selbst: Je höher der Widerstand, desto intensiver das Training. Bei leichtem Widerstand fällt das Treten leichter; bei hohem Widerstand müssen deine Muskeln stärker arbeiten und dein Kalorienverbrauch bleibt auch während der Erholungsphasen erhöht. Klingt das nach dem Richtigen für dich? Dann lies weiter und finde heraus, welcher Heimtrainer zu dir passt.
Worauf solltest du beim Kauf eines Heimtrainers achten?
Achte beim Kauf eines Heimtrainers auf die folgenden Punkte:
- Die Widerstandsstufe
- Das Gewicht der Schwungscheibe
- Die maximale Körpergröße
- Gewicht und Abmessungen des Heimtrainers
- Niedriger Einstieg
- Die richtige Sitzposition
- Die Kurbel
1. Die Widerstandsstufe
Der Widerstand eines Heimtrainers ist eine der wichtigsten Eigenschaften. Heimtrainer unterscheiden sich in der Anzahl ihrer Widerstandsstufen. Teurere Modelle bieten mehr Auswahl und Trainingsprogramme und sorgen damit für Abwechslung und neue Herausforderungen. Es empfiehlt sich, den Widerstand schrittweise zu steigern.
2. Das Gewicht der Schwungscheibe
Das Gewicht der Schwungscheibe sagt etwas über die Qualität des Heimtrainers aus. Eine schwerere Schwungscheibe sorgt für einen flüssigeren Tritt und ein angenehmeres Training. Beachte aber: Das Bremssystem ist mindestens genauso wichtig. Eine leichtere Schwungscheibe kann in Verbindung mit einem guten Bremssystem dennoch hochwertig sein. Mit einer schwereren Schwungscheibe trainierst du in der Regel intensiver und verfügst über mehr Widerstandsstufen.
3. Die maximale Körpergröße
Prüfe sorgfältig, ob der Heimtrainer für deine Körpergröße geeignet ist. Für Personen bis 1,90 m eignen sich die meisten Modelle. Bist du größer als 1,90 m? Dann achte immer auf die maximale Nutzergröße. Viele Heimtrainer sind für eine Körpergröße von bis zu etwa 2 Metern geeignet.
4. Gewicht und Abmessungen des Heimtrainers
Für einen stabilen und hochwertigen Heimtrainer wählst du am besten ein Modell mit höherem Eigengewicht. Das sorgt besonders bei intensiver Nutzung für Stabilität. Robuste Heimtrainer sind häufig schwer und dadurch weniger einfach zu bewegen. Ein Heimtrainer mit Transportrollen schafft hier Abhilfe. Du bevorzugst eine kompakte Lösung? Dann entscheide dich für einen klappbaren Heimtrainer.
5. Niedriger Einstieg
Fällt dir das Auf- und Absteigen schwer, etwa aufgrund deines Alters oder einer Verletzung? Dann wähle einen Heimtrainer mit niedrigem Einstieg. Die Pedale sitzen tiefer und du musst dein Bein weniger weit anheben. So kannst du leichter Platz nehmen und musst dein Bein nicht über die Schwungscheibe heben.
6. Die richtige Sitzposition
Für Komfort und ein verletzungsfreies Training ist die richtige Sitzposition entscheidend. Stelle den Sattel auf Hüfthöhe ein. Wenn sich dein Fuß am tiefsten Punkt der Pedalbewegung befindet, sollte dein Knie ungefähr 5 bis 10 Grad gebeugt sein. Achte darauf, dass der Sattel nicht zu weit vom Lenker entfernt ist, und stelle anschließend den Lenker ein.
7. Die Kurbel
Die Kurbel ist das Verbindungsstück zwischen Pedal und Antriebssystem. Eine Kurbel kann aus höchstens drei Teilen bestehen. Je mehr Teile, desto besser: Das verringert den Verschleiß und erleichtert den Austausch einzelner Komponenten. Eine einteilige Kurbel verschleißt schneller und lässt sich schwieriger ersetzen. Beachte: Eine Kurbel aus zwei oder drei Teilen ist meist etwas teurer, dafür aber langlebiger.
