Trägst du dich schon länger mit dem Gedanken, ein Fitnessgerät zu kaufen, weißt aber nicht, welches? Entscheidest du dich für ein Gerät, das dich beim Erreichen deiner Ziele unterstützt, oder geht es dir vor allem um den Spaß? Oder suchst du beispielsweise ein Fitnessgerät, das Rückenbeschwerden entgegenwirkt? Lies weiter und finde heraus, was am besten zu dir passt.
Fitnessgerät und Abnehmen
Oft heißt es, dass du nur Cardiotraining machen solltest, wenn du abnehmen möchtest. Aber stimmt das wirklich?
Ja und nein. Es stimmt, dass du mit Cardiotraining abnehmen kannst, doch Krafttraining ist ebenso wichtig. Beim Cardiotraining verbrennst du unmittelbar mehr Kalorien als beim Krafttraining. Der große Unterschied besteht darin, dass Krafttraining einen länger anhaltenden Effekt auf deine Fettverbrennung hat. Das ist der sogenannte Nachbrenneffekt. Dadurch kannst du noch zwei Tage nach deinem Krafttraining Kalorien verbrennen.
Damit möchten wir nicht sagen, dass du mit dem Cardiotraining aufhören solltest. Versuche vielmehr, beide Trainingsformen in einem sogenannten Concurrent Training zu kombinieren. Laufe zum Beispiel zuerst eine halbe Stunde und absolviere anschließend Krafttraining, etwa für Brust und Bizeps. Wir empfehlen dir außerdem Intervalltraining. Dabei wechselst du kurze, intensive Abschnitte mit kurzen, ruhigen Phasen ab. Das kannst du beispielsweise auf einem Heimtrainer, Indoor cycle, Rudergerät und weiteren Geräten tun.
Muskelgruppen trainieren
Für die meisten Menschen ist es wichtig, möglichst viele Muskelgruppen gleichzeitig zu trainieren. Das gelingt leicht mit einem Rudergerät oder Crosstrainer. Damit trainierst du sowohl deinen Ober- als auch deinen Unterkörper.
Möchtest du dich lieber auf deine Muskelkraft konzentrieren? Dann kannst du dich für Krafttraining entscheiden. Dafür eignen sich beispielsweise ein Homegym, eine Langhantel mit Gewichtsscheiben oder Kettlebells und Kurzhanteln.
Kondition verbessern
Mit Cardiotraining kannst du deine Kondition verbessern. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, welches Fitnessgerät du verwendest. Du kannst ein Laufband, einen Crosstrainer, Heimtrainer, ein Rudergerät oder indoor cycle nutzen. Achte jedoch darauf, ob du Verletzungen oder Gelenkbeschwerden hast. Dann ist es wichtig, ein für dich geeignetes Fitnessgerät zu wählen. Im Folgenden erfährst du, welche Beschwerden am häufigsten vorkommen und welches Gerät du dann am besten verwenden kannst.
Fitnessgerät bei Knie- oder Hüftbeschwerden
Hast du ein verletzungsanfälliges Knie oder Hüftbeschwerden? Dann ist ein Laufband für dich ein No-Go. Ein Heimtrainer ist dagegen ideal. Auf dem Heimtrainer ruht dein Körpergewicht auf dem Sattel. Dadurch müssen deine Beine weniger Gewicht tragen und weniger Stöße abfangen.
Auf einem Laufband werden deine Knie bei jedem Schritt einem Stoß ausgesetzt. Moderne Laufbänder verfügen über Stoßdämpfer und sind durch die ebene Fläche gelenkschonender als das Laufen im Freien. Bei einem verletzungsanfälligen Knie ist es dennoch nicht ratsam, sich für ein Laufband zu entscheiden.
Fitnessgerät bei Rücken- oder Nackenbeschwerden
Hast du Rücken- oder Nackenbeschwerden? Dann entscheide dich für ein Rudergerät. Ein Rudergerät eignet sich für dich, weil du damit kontrollierte Bewegungen mit dem Rücken ausführst. Dadurch stärkst du deinen Rücken. Dabei wird nicht nur die oberflächliche, sondern auch die tiefer liegende Muskulatur gestärkt. Rudern trägt außerdem zur Stabilisierung deines Rumpfes bei. Du wirst schon bald merken, dass sich deine Haltung verbessert. Eine schlechte Haltung verursacht häufig Rücken- oder Nackenbeschwerden. Möchtest du erfahren, wie du richtig ruderst? Dann sieh dir dieses Video an.
Core-Stabilität trägt dazu bei, deine Beschwerden zu lindern. Doch wie verbesserst du deine Core-Stabilität? Das geht ganz einfach ohne Geräte. Diese drei Übungen helfen dir dabei:
- Die Brücke
- Superman
- Plank | seitlicher Plank
Fitnessgerät bei Muskelatrophie
Kurz gesagt werden bei Muskelatrophie Muskelzellen schneller abgebaut, sodass weniger Muskelmasse übrig bleibt. Das tritt häufig auf, wenn du deine Muskeln über längere Zeit nicht ausreichend beanspruchst. Menschen, die einen Unfall oder eine Operation hinter sich haben, sind häufiger davon betroffen, weil sie sich eine Zeit lang nicht bewegen konnten.
Bei Muskelatrophie wird ein Pedaltrainer empfohlen. Ein Pedaltrainer regt die Durchblutung an. Bei guter Durchblutung gelangt mehr Blut zu deinen Muskeln, was eine schnellere Erholung unterstützt.
