Du möchtest Stand-up-Paddling ausprobieren, bist aber unsicher, ob du ein aufblasbares Board oder ein Hardboard wählen sollst. Beide haben Vor- und Nachteile. Die richtige Wahl hängt von deiner Situation, deinem Können und der geplanten Nutzung ab. In diesem Artikel zeigen wir dir die wichtigsten Unterschiede.
Was ist ein aufblasbares SUP-Board?
Ein aufblasbares SUP-Board, auch Inflatable SUP oder iSUP genannt, wird vor dem Einsatz auf dem Wasser mit Luft gefüllt. Dank moderner Drop-Stitch-Technologie, bei der Tausende Fäden Ober- und Unterseite des Boards miteinander verbinden, sind diese Boards heute besonders steif und robust. Das Aufpumpen dauert im Durchschnitt fünf bis zehn Minuten.
Was ist ein Hardboard?
Ein Hardboard besteht aus festen Materialien wie Carbon oder Glasfaser und hat eine feste Form. Du musst es nicht aufpumpen und kannst damit direkt aufs Wasser. Hardboards bieten auf dem Wasser in der Regel eine bessere Leistung, insbesondere bei Wind und Wellen. Dafür stellen sie höhere Anforderungen an Lagerung und Transport.
Transport und Lagerung
Hier liegt der größte Unterschied zwischen beiden Boards. Ein aufblasbares SUP-Board lässt du nach der Nutzung entlüften, faltest es zusammen und verstaust es in einem kompakten Rucksack. So kannst du es einfach im Auto, auf Reisen oder auf dem Fahrrad mitnehmen. Ein Hardboard ist über drei Meter lang und benötigt für den Transport einen Dachgepäckträger oder Anhänger. Auch zu Hause brauchst du viel Platz zur Aufbewahrung.
Leistung auf dem Wasser
Ein Hardboard ist in der Regel steifer und bietet bei Wind und Wellen bessere Fahreigenschaften. Es liegt tiefer im Wasser und ist dadurch weniger windanfällig. Ein aufblasbares Board liegt etwas höher und reagiert stärker auf Wind, bietet durch seine Breite jedoch häufig mehr Stabilität. Für Freizeiteinsätze und ruhiges Wasser ist ein aufblasbares Board mehr als ausreichend.
Für welches Niveau geeignet?
Für Anfänger ist ein aufblasbares SUP-Board meist die sinnvollste Wahl. Das Board ist stabiler, leichter zu handhaben und günstiger in der Anschaffung. Fortgeschrittene und ambitionierte Stand-up-Paddler, die mehr Geschwindigkeit und Präzision suchen, entscheiden sich häufiger für ein Hardboard. Möchtest du auch mit einem Sitz paddeln, kannst du aufblasbare SUP-Boards mit Sitz in Betracht ziehen.
Preis
Aufblasbare SUP-Boards sind in der Regel deutlich günstiger als Hardboards. Ein gutes aufblasbares Board ist inklusive Zubehör wie Paddel, Pumpe und Tasche bereits für einige Hundert Euro erhältlich. Ein Hardboard kostet meist erst ab tausend Euro, und Zubehör ist häufig nicht im Preis enthalten.
Welches Board passt zu dir?
Hast du wenig Stauraum, möchtest bei der Wahl deiner Einsatzorte flexibel bleiben und paddelst vor allem in der Freizeit? Dann wähle ein aufblasbares SUP-Board. Wohnst du am Wasser, hast ausreichend Platz und suchst maximale Leistung? Dann ist ein Hardboard eine Überlegung wert. Entdecke unser Angebot an SUP-Boards und finde das Board, das zu deinen Anforderungen passt.
