Heimtrainer gehören zu den meistgenutzten Fitnessgeräten in Belgien. Nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch für das Training zu Hause. Das ist nicht verwunderlich, denn ein Heimtrainer kann genutzt werden, um sich mehr zu bewegen, eignet sich aber auch hervorragend, wenn du abnehmen, deine Kondition verbessern oder deine Muskeln trainieren möchtest. Mehr Bewegung ist immer gesund, also ist auch das Training auf dem Heimtrainer gesund.
Möchtest du einen Heimtrainer kaufen, weißt aber nicht genau, welche Vorteile er bietet und worauf du beim Kauf achten musst? Dann bist du hier genau richtig. Wir beantworten nämlich die fünf häufigsten Fragen zu Heimtrainern.
1. Wie oft kannst du einen Heimtrainer nutzen?
Wie oft du deinen Heimtrainer nutzen kannst, hängt von einigen Faktoren ab. Zunächst einmal von deiner Kondition. Ist deine Kondition noch nicht optimal? Dann baust du am besten langsam auf. Beginne beispielsweise mit einem Training von 20 Minuten und lege zwischen jedem Training einen Ruhetag ein. Die Trainingsdauer kannst du jede Woche um fünf Minuten verlängern. Wähle eine Widerstandsstufe, bei der du etwas Kraft aufwenden musst, aber das Radfahren während des gesamten Trainings durchhältst. Wenn du lange keinen Sport gemacht hast, beginne nicht sofort damit, jeden Tag eine Stunde bei höchstem Widerstand zu fahren. Radfahren belastet deine Knie weniger als Laufen, aber das Verletzungsrisiko ist groß, wenn du zu schnell zu viel machen möchtest.
2. Welche Muskelgruppen kann ich mit einem Heimtrainer trainieren?
Da du mit einem Heimtrainer dieselben Bewegungen machst wie auf einem normalen Fahrrad, trainierst du auch dieselben Muskelgruppen. Die wichtigsten Muskeln, die du auf einem Heimtrainer nutzt, sind:
- Waden
- Gesäß
- Oberschenkel
- Rückseite der Oberschenkel (Hamstrings)
Ein Heimtrainer eignet sich also vor allem zum Training deiner Beinmuskeln; besonders die Oberschenkel- und Gesäßmuskeln werden beansprucht. Auch deine Waden arbeiten kräftig mit. Nimm stets eine korrekte Haltung ein, dann trainierst du auch indirekt deine Bauchmuskeln. Außerdem belastest du auf einem Heimtrainer deine Gelenke weniger als beispielsweise auf einem Laufband. So verringerst du das Risiko für Verletzungen an Knien und Knöcheln.
3. Trainierst du mit einem Heimtrainer auch deine Bauchmuskeln?
Mit einem Heimtrainer trainierst du deine Bauchmuskeln nicht direkt. Du kannst jedoch einen flacheren Bauch bekommen, weil du Fett, darunter auch Bauchfett, verbrennst. Beim Radfahren nutzt du deine Bauchmuskeln aber indirekt. Wenn du die richtige Sitzhaltung beibehältst, spannst du auch deine Bauchmuskeln an, wodurch sie stärker werden. Das sorgt nicht nur für eine bessere Haltung auf dem Fahrrad, sondern auch beispielsweise an deinem Schreibtisch. Das ist gut für einen flacheren Bauch und hilft, Rückenbeschwerden vorzubeugen. Möchtest du deine Bauchmuskeln gezielt trainieren, machst du am besten separate Bauchübungen.
4. Kann ich einen Heimtrainer mit meinem Smartphone oder Tablet verbinden?
Bei manchen Heimtrainern ist es möglich, das Gerät meist über Bluetooth mit deinem Smartphone oder Tablet zu verbinden. Wie genau das funktioniert, liest du in der Anleitung, aber meistens geht es so: Halte dein Smartphone nah an den Heimtrainer und stelle über Bluetooth eine Verbindung her. Lade anschließend die dazugehörige App herunter. So kannst du dein Telefon oder Tablet als Trainingscomputer verwenden. Die meisten Apps bieten unterschiedliche Trainingsprogramme oder ermöglichen dir virtuelles Radfahren, zum Beispiel über Google Streetview. Meist bekommst du auch einen besseren Einblick in dein Training.
5. Worauf solltest du beim Kauf eines Heimtrainers achten?
Wenn du einen Heimtrainer kaufen möchtest, beachte einige Punkte. Möchtest du das Gerät häufig umstellen können, wähle einen Heimtrainer und ein Schwungrad, die nicht zu schwer sind. Achte darauf, dass das Gerät für deine Körpergröße geeignet ist, und prüfe das maximal belastbare Gewicht. Nutzen mehrere Familienmitglieder den Heimtrainer, ist es praktisch, wenn Sattel und Lenker leicht verstellbar sind. Außerdem ist es wichtig, dass der Computer übersichtlich ist, sich einfach bedienen lässt und der Widerstand leicht angepasst werden kann.
